Leserbrief dazu vom 5. Juni

Endlich spricht einer mal die Wahrheit aus. Der tapfere Reporter Jens Fischer entlarvt Bremer Künstler als Scharlatane. Arrangierter Abfall und Schmierereien sollen große Kunst sein, so weit kommt das noch!
Unscharfe Fotos und physikalisch unlogische Videos, dazu homoerotische Skulpturen und vollgekleckerte Bilder, die man nicht erklären kann, will das wirklich jemand sehen?
Wollen sie daß ihre Kinder in Farbe getunkte Bälle wahllos gegen weiße Wände schiessen?
Das geht eindeutig zu weit.

Gott sei Dank verfügt der oben Genannte über ein so immenses Fachwissen, daß er uns die Kunstfußballwelt ganz alleine erklären kann. Und er erspart uns "reflexive Momente" wie Öffnungszeiten und Internet-Adresse.
Zum Schluss gelingt ihm noch, im Gegensatz zur erwähnten Ausstellung, ein ganz eigener Beitrag zur Ästhetik:
Die Erfindung der 14-zeiligen Bildlegende mit 10 Zeichen Breite.
Das ist großer Journalismus.

Ali Eichelbach
taz-nord vom 4. 6.
Weser-Report vom 6.6.